SLOWAKEI

Wohnmobilreise durch die Slowakei:
Natur, Städte & echte Geheimtipps

Slowakei mit dem Wohnmobil

Die Slowakei mit dem Wohnmobil zu bereisen, stand nicht wirklich oben auf unserer Touren-Liste. Umso überraschender war die Erkenntnis: Diese Reise ist ein absoluter Volltreffer.


Wir sind drei Wochen mit dem Wohnmobil quer durch die Slowakei gefahren – von Bratislava bis Košice und haben uns bewusst Zeit zum Entdecken genommen. Wir wurden nicht im Minutentakt von Sehenswürdigkeiten überwältigt. Dafür entdeckten wir auf unserer Reise Berglandschaften, Wälder, Stille und tiefe Entspannung.

Unsere Route von Bratislava nach Košice

Tag 1–3: Bratislava

Start der Wohnmobilreise in Bratislava

Unsere drei Tage in Bratislava sind so geplant, dass wir nicht mit dem  Wohnmobil in die Innenstadt müssen. Wir stehen außerhalb ruhig und fahren mit Bus oder Bahn ins Zentrum. Das ist in Bratislava wirklich praktisch, weil die Altstadt eng ist und Parken schnell stressig wird. Vor Ort kann man dann vieles gut zu Fuß erledigen.

Am ersten Tag gehen wir ganz klassisch in die Altstadt (Staré Mesto). Rund um das Hlavné námestie und den Primatialpalast bekommen wir schnell ein Gefühl für die Stadt. Dort liegen viele schöne Gebäude, kleine Plätze und Cafés dicht beieinander. Wir gehen zum Michaelertor (Michalská brána) weiter, dem alten Stadttor, an dem Besucher fast automatisch vorbeikommen, wenn sie durch die Gassen schlendern. Später gehen wir über das Hviezdoslavovo námestie Richtung Donau und lassen den Abend an der Uferpromenade ausklingen.

Am zweiten Tag steht die Burg Bratislava (Bratislavský hrad) auf dem Plan. Der Weg nach oben lohnt sich vor allem wegen der Aussicht über die Donau und die Stadt, und das ganze Burgareal ist auch ohne Museumsbesuch schon ein tolles Ziel.

Danach fahren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Linie 61) zur modernen Seite der Stadt. Dort genießen wir vom UFO-Turm auf der Most SNP den panthastischen Blick auf die Skyline und die Donau. Bei schlechtem Wetter ist alternativ auch der Stadtteil Nivy praktisch, dort gibt es viele Essensmöglichkeiten die man nicht lange suchen muss.

Den dritten Tag nutzen wir als Ausflugstag und fahren nach Devín. Die Burgruine Devín liegt dort, wo Donau und March zusammenfließen, und das ist genau die Mischung aus Geschichte und Natur, die für einen entspannten Reisetag gut funktioniert. Eine weiteres Highlight ist die Gegend um Koliba und den Kamzík TV-Turm, wenn man einen Aussichtspunkt mit einem Spaziergang verbinden möchte.

Unterm Strich funktioniert Bratislava für drei Tage sehr gut, wenn man die Innenstadt als Fußgängerzone betrachtet und das Wohnmobil eher als ruhige Basis außerhalb nutzt. So bleiben die Tage entspannt, man sieht trotzdem die wichtigsten Orte, und man hat mit Donau, Burg und Devin eine schöne Mischung, ohne dass es sich nach „Abarbeiten“ anfühlt.

Stellplätze:

Camping Zlaté Piesky – offizieller Stadtcampingplatz, See, gute Anbindung

Wo uns besonders gut geschmeckt hat:

Für Drinks & lange Gespräche:

Für den späten Abend:

  • Subclub – Club im alten Bunker unter der Burg, sehr speziell

  • Wax2 – Hip-Hop & elektronische Musik, eher lokal als schick

  • Nu Spirit Bar – tagsüber Café, abends Bar mit Konzerten

Meine Auflugstipps:


Tag 4–5: Modra / Kleine Karpaten

Kleine Karpaten & Modra – Keramik, Wein und Entschleunigung

Die Kleinen Karpaten ziehen sich grün durch den Westen des Landes. Wälder, Hügel, kleine Orte. Modra ist einer davon – perfekt für einen ersten Stopp mit dem Wohnmobil.

Modra: Keramik & Wein in der Slowakei

Die Werkstatt Slovenská ľudová majolika ist so ein Ort, bei dem man denkt: Wir schauen nur kurz rein. Und plötzlich steht man da, mit Tonstaub an den Fingern und schaut anderen fasziniert beim Emailieren zu. Kaum einer verlässt mit leeren Händen die Werkstatt – im Gepäck traditionelle, wunderschöne, handgemachte Nutzkeramik und Zierkeramik. Modra ist schon seit dem 14. Jahrhundert bekannt für seine Keramikmanufakturen.

TIPP: An einer Führung oder einem Workshop teilnehmen und am Ende im Hofladen stöbern.

Im April öffnen viele Weinkeller in Modra. Mit einer einfachen Karte läuft man von Keller zu Keller, probiert lokale Weine, bleibt stehen, entdeckt kleine Gassen.
Und während der Wein langsam warm macht, merkt man: Modra trägt diesen Titel nicht umsonst – in der slowakischen Wein-Hauptstadt fühlt sich Weingenuss ganz natürlich an.

Stellplätze:

Kleine private Campingplätze & Stellplätze rund um Modra/Pezinok.

Meine Wein-Tipps aus Modra:


Tag 6–8: Banská Štiavnica

Banská Štiavnica, der Supervulkan und slowakischer Stonehenge

In der Landesmitte der Slowakei wird es hügeliger. Banská Štiavnica, die älteste Bergstadt der Slowakei (seit 1993 im Weltkulturerbe-Verzeichnis der UNESCO)  liegt eingebettet in Bergesteil, geschichtsträchtig und überraschend ruhig. Tagsüber sind wir in der Altstadt unterwegs, abends am Campingplatz am See – eine Kombination, die wir oft gewählt haben.

Was viele nicht wissen und uns besonders fasziniert: Die Stadt liegt im Herzen eines ehemaligen Supervulkans. Einer der größten, die es jemals auf der Erde gab. Der Supervulkan Štiavnica erreichte vor Millionen von Jahren eine Höhe von fast 5 Kilometern und explodierte mit einer unvorstellbaren Kraft: Vergleichbar mit hunderttausend Hiroshima-Bomben.

Wenn Sie in Banská Štiavnica sind, sollten Sie unbedingt auf einen der umliegenden Berge steigen und die Aussicht genießen. Die Hügelketten, die Sie dabei sehen, sind der Rand der ehemaligen Caldera.

Der höchste Punkt in der Region ist der Sitno mit einer Höhe von 1009 Metern. Wenn Sie ihn besteigen, schauen Sie unbedingt zum Himmel hinauf. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, sich vorzustellen, dass der Gipfel des Supervulkans noch 4 Kilometer über Ihnen thronte. Würde er heute erneut ausbrechen, würde wahrscheinlich die gesamte Menschheit aussterben.

Stonehenge am Rande des Kraters

Ein besonderer Platz liegt etwas abseits: fünf große Mehire auf einer Wiese, nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet – Steinmenhire. Ein magischer Ort auf dem Gipfel des Rosniarky-Hügels, dem eine energetische Wirkung zugeschrieben wird. Es heißt, dieser Ort ist ideal zur Harmonisierung und zum Auftanken von Lebensenergie. Wir tanken dort neue Energie und genießen den wunderschönen Panoramablick.

Stellplätze:

Camping Studenec – ruhig, am Wasser, perfekte Basis für die Stadt

Wo uns besonders gut geschmeckt hat:

Meine Auflugstipps:


Tag 9–10: Bojnice

Bojnice & Schloss Bojnice – Geschichte mit Tiefgang

Als wir in Bojnice ankommen, sehe ich es sofort oben auf dem Hügel sitzen: das Schloss Bojnice. Es wirkt ein bisschen wie aus der Zeit gefallen – nicht nur, weil es so märchenhaft dasteht, sondern weil man spürt: Das hier ist kein „hübsch gemachtes“ Fotomotiv. Es gehört zu den ältesten und bedeutendsten Denkmälern der Slowakei und thront auf einem Travertinhügel über der Stadt.

Besonders faszinierend: Unter dem Schloss liegt eine Travertinhöhle mit kleinen Seen.

Stellplätze:

Caravan Camp Bojnice – klein, gepflegt, kurze Wege zu allen Highlights

 

Wo uns besonders gut geschmeckt hat:

Meine Auflugstipps:


Tag 11–12: Slovenský raj

Slovenský raj – das Slowakische Paradies

Als wir in Bojnice ankommen, sehe ich es sofort oben auf dem Hügel sitzen: das Schloss 

Der Slovenský raj gehört zu den landschaftlichen Highlights jeder Slowakei-WohnmobilreiseSchluchten, Wasser, Holzleitern, Felsen.

Diese Region zeigt, wie unbekannt die wunderbare Natur der Slowakei ist. Vergleichbar mit bekannten Alpenregionen – nur ohne Massentourismus. Ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderer und Sportler.

Mein Highlight:

Dobšinská-Eishöhle
Die einzige Höhle im Slowakischen Paradies, die man ganz offiziell besuchen kann. Mit über 110.000 m³ Eis gilt sie als größte Eishöhle der Slowakei. Seit dem Jahr 2000 steht sie außerdem – gemeinsam mit der Stratenská-Höhle und der Psie-diery-Höhle – auf der UNESCO-Welterbeliste.

Stellplätze:

Autocamping Podlesok – ideal gelegen, früh starten möglich, sehr beliebt

Wo uns besonders gut geschmeckt hat:

Meine Auflugstipps:


Tag 13–18: Košice

Städtereise zum Abschluss

Košice, die zweitgrößte Stadt der Slowakei, ist für uns das perfekte Reise-Finale. Schon beim Ankommen merke ich: alles wirkt entspannt. Keine Hektik, kein Großstadtlärm. Wir parken etwas außerhalb und fahren mit den Öffentlichen ins Zentrum. Das klappt unkompliziert, ohne Stress.

Die Altstadt ist kompakt und angenehm ruhig. Breite Fußgängerzonen, viel Grün, Cafés mit kleinen Tischen im Schatten. Ich mag ruhige Städte.
Der Dom der Heiligen Elisabeth, die größte Kathedrale der Slowakei eignet sich wunderbar für eine Pause.

Wir schlendern die Hlavná ulica entlang, bleiben immer wieder stehen. Eis für die Kinder, Kaffee für uns. Abends sprudelt hier die singende Fontäne – genau richtig, um den Tag ausklingen zu lassen.

In alten Industriegebäuden sind heute Galerien, kleine Designläden und Kulturzentren untergebracht. Ich nehme Farben, Plakate und kleine Prospekte mit – berufliche Neugier, ganz automatisch.

Wenn man in Košice Lust auf Natur hat, ist man ganz schnell im Grünen. Ein kurzer Ausflug in die umliegenden Hügel oder ein Spaziergang durch einen der Parks reicht, um dem städtischen Trubel zu entfliehen, zu entspannen und frische Luft zu tanken. Gut zu wissen, wenn man mit Familie unterwegs ist und nicht den ganzen Tag Programm will.

Was mir besonders gefällt: Košice ist absolut wohnmobilfreundlich.

Es gibt Stellmöglichkeiten, Supermärkte, große Einkaufszentren mit Extras für Kinder wie Kino, Laser- und Ninja Warrior Arena oder Kletterhalle die alle gut erreichbar sind.

Meine persönlichen Tipps:

Die Altstadt ist genau der richtige Ort, um abends essen zu gehen. Dort liegen viele Restaurants nahe beieinander.

Stellplätze:

Camp Košice (E58) – stadtnah, funktional, gute Basis für Mall & Altstadt

Wo uns besonders gut geschmeckt hat:

  • Camelot – deftige Speisen, sehr beliebt bei Einheimischen
  • VE.DOM.E vegan bistro – rein vegan, beliebt
  • La Hacienda – sehr leckere mexikanische Küche

Bars, Musik & Nächte – leise besonders

  • Jazz-Club – mein persönlicher Favorit: Keller-Atmosphäre, wunderschöne Musik, regelmäßig Jazz-Konzerte

Für Drinks & lange Gespräche:

  • Papa Bar – elegant, ruhig, sehr gute Drinks
  • Retro Bar – locker, gemischtes Publikum
  • Blue Bell – klassischer Treffpunkt, abends lebendig

Meine Auflugstipps:


Tag 19–21: Niedere Tatra

Rückweg durch Niedere Tatra, Liptov & Orava

Der Rückweg führt uns wieder in die Natur, durch die Niedere Tatra, nach Liptov und in die Orava.

Stellplätze:

Camping Bystrina – bewährt, grün, guter Ausgangspunkt

Demänová Resort – komfortabler

 


Tag 22–24: Region Liptov

LiptovBerge, Seen & Thermalwasser

In Liptov gehören Berge, Seen und Thermen wie selbstverständlich zusammen. Morgens sind wir am See, später radeln wir mit den Bikes in die Berge und am Abend entspannen wir in der Therme. Ideal für eine familientaugliche Wohnmobilroute in der Slowakei.


Was Liptov für mich besonders macht, ist diese Selbstverständlichkeit. Niemand muss sich entscheiden, ob er lieber ans Wasser oder in die Berge will. 
… und dann ist da noch das Essen ...


Halušky (Gnocchi) mit Schafskäse, dazu ein Glas Žinčica. Deftig, traditionell und sättigend. Nach einem langen Tag draußen schmeckt das alles genau richtig und superlecker. In den kleinen Kolibas fühlt man sich wie in der Zeit zurückgereist.

Was sind Kolibas?
Eine Koliba ist ursprünglich eine traditionelle Hirtenhütte in den Bergen – eine Art Almhütte. Kolibas haben sich im Laufe der Zeit zu einem Symbol der slowakischen Gastfreundschaft entwickelt.

Heute stehen Kolibas oft synonym für ein Restaurant mit traditioneller slowakischer Küche. Sie verkörpert die ländliche, herzliche Kultur der Slowakei und sind bekannt für hausgemachte Spezialitäten, die an die Küche der Senner erinnern.

Meine persönlichen Ausflugsziele in Liptov:

  • Die größten Berg- und Skigebiete in der Slowakei: JASNÁ Niedere Tatra und Ružomberok – MALINÔ BRDO Ski & Bike
  • Die größten Thermalparks: TATRALANDIA, Wasserpark Bešeňová und AQUA-VITAL PARK Kúpele Lúčky
  • Vier öffentlich zugängliche HÖHLEN: Demänovská jaskyňa Slobody, Demänovská ľadová jaskyňa, Važecká jaskyňa und Stanišovská jaskyňa
  • Das Dorf VLKOLÍNEC, das in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Das Dorf sieht aus wie aus der Zeit gefallen. Wir entdecken eine Holzkirche, so winzig, dass wir kurz stehen bleiben und über die Größe staunen und entdecken Museen, die nicht belehren, sondern die Geschichte erzählen.

Diese Region ist definitiv der Höhepunkt unserer Reise.

Stellplätze:

Mara Camping / Liptovský Trnovec – stadtnah, funktional, gute Basis für Mall & Altstadt

Wo uns besonders gut geschmeckt hat:

Meine Auflugstipps:


Tag 25–27: Orava & Oravský hrad

Unter der Burg von Orava

Oravský PodzámokFluss, Felsen und ein richtig guter Ausblick.

Oravský Podzámok liegt am rechten Ufer der Orava. Schon beim Ankommen zieht es unseren Blick nach oben zur Burg Oravský hrad. 112 Meter hoch auf einer Felsklippe erbaut, thront die Burg über der Landschaft – mächtig, aber gleichzeitig wunderschön.


Der Weg durch die historische Anlage führt uns durch verschiedene Ebenen: Ober-, Mittel- und Unterburg, verbunden durch Tore, Türme und Bastionen. In der Mittelburg stoßen wir auf mittelalterliche Paläste, eine restaurierte Bibliothek und ein Speisesaal mit gotischen Details. Die Atmosphäre fasziniert uns und lässt uns länger bleiben als geplant. Wir spazieren nicht einfach durch Räume, sondern gehen durch Jahrhunderte slowakischer Geschichte.


Und dann kommt der Moment hoch oben im historischen Gemäuer, den man nie wieder vergisst: den Blick weit ins Orava-Tal gerichtet, atmen wir durch und schauen weit ins Land.


Kleine Tipps am Rand
Irgendwann habe ich gemerkt, wie gut es war, sich Zeit für die Etappen zu lassen. Die Burg wirkt von außen wie „ein Ding“, aber innen sind es viele kleine WeltenThurzo-Palast, Burgküche, Speisesaal, Alchemistisches Labor, Gruft. Burggalerie, Gefängnis und Folterkammer. Wenn man das nicht hetzt, nimmt man auch die Unterschiede wahr.


Und falls du empfindlich bist bei Treppen: Ich würde festes Schuhwerk empfehlen. Die Burg ist kein „Museum mit Aufzug“, sondern eher eine Wanderung durch Jahrhunderte. Mit Stein unter den Sohlen und ein bisschen Höhenluft in der Nase.
Wenn du mit Kindern unterwegs bist, hilft es, zwischendurch kleine Pausen für ein Mini-Abenteuer einzulegen: einmal in eine Ecke schauen, eine Tür zählen, ein Fenster suchen. Dann wird aus „Burg anschauen“ plötzlich „Burg entdecken“.

Stellplätze:

Campingplätze rund um Námestovo oder am Orava-Stausee:

Wo uns besonders gut geschmeckt hat:

Meine Auflugstipps:

*Auf den Spuren von Nosferatu:

Wenn Sie die Burg Orava besuchen, betreten Sie nicht nur eine der beeindruckendsten Festungsanlagen des Landes, sondern auch einen bedeutenden Ort der Filmgeschichte. Im Jahr 1921 wurde die Burg als Kulisse für seinen Stummfilmklassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“.

Die Burg diente im Film als das unheimliche Schloss des Grafen Orlok. Besonders faszinierend ist, dass sich das Erscheinungsbild der Burg seit den Dreharbeiten vor über 100 Jahren kaum verändert hat.


Tag 28: Rückfahrt Richtung Bratislava

Interaktive Nordsee-Winterroute

Route in Google Maps öffnen

FAZIT

Warum die Slowakei perfekt für eine Wohnmobilreise ist:

Nach drei Wochen Slowakei mit dem Wohnmobil fällt uns kein großes Schlusswort ein. Wir erfreuen uns an den kleinen, ruhigen Begebenheiten und Entdeckungen. Was bleibt, ist die Sehnsucht nach mehr – mehr Landschaft, mehr Kultur. Dieses Land wollte uns nichts beweisen. Es hat einfach Raum für Entspannung und Miteinander gegeben. Natur ohne Gedränge, Städte ohne Stress, einfach Reisen ohne Sightseeingdruck.

Diese Tourempfehlung ist kein Trend – und genau deshalb ein echter Insidertipp für Camper.

Miri im Urlaub einem Lächeln im Gesicht.Miri im Urlaub einem Lächeln im Gesicht.

MIRI

Campingenthusiastin


FAQ

Brauche ich eine Vignette oder Maut für die Slowakei?

+
In der Slowakei gilt auf Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignettenpflicht für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Die Vignette ist digital und wird online oder an Verkaufsstellen gekauft. Wohnmobile über 3,5 t benötigen ein elektronisches Mautsystem. Ohne gültige Vignette drohen hohe Geldstrafen.

Wie sind Straßen, Verkehr und Fahrbedingungen für Wohnmobile?

+
Die Hauptverkehrsstraßen sind gut ausgebaut und meist problemlos befahrbar. In ländlichen Regionen können Straßen schmal, kurvig oder in schlechtem Zustand sein. Es gilt Lichtpflicht am Tag und eine Promillegrenze von 0,0. Vorsicht ist bei Wildwechsel und in Bergregionen geboten.

Ist Wildcampen mit dem Wohnmobil erlaubt?

+
Wildcampen ist in der Slowakei grundsätzlich nicht erlaubt, besonders in Nationalparks und Naturschutzgebieten. Übernachten ist nur auf offiziellen Camping- und Stellplätzen gestattet. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden.

Wie gut ist die Stellplatz- und Campinginfrastruktur?

+
Die Infrastruktur für Wohnmobile ist im Aufbau und regional sehr unterschiedlich. In touristischen Regionen gibt es Campingplätze mit Strom, Wasser und Entsorgung. Abseits davon sind Versorgungsstationen seltener, weshalb eine gute Routenplanung wichtig ist.

Welche Regionen und Routen eignen sich für eine 3-wöchige Reise?

+
Besonders lohnend sind die Hohe Tatra und Niedere Tatra für Naturfreunde, das Slowakische Paradies mit Schluchten und Wanderwegen sowie historische Städte und Burgen. Eine Rundreise verbindet Berge, Kultur und Thermen.

Wann ist die beste Reisezeit für eine Wohnmobilreise?

+
Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September. Der Sommer bietet ideales Wanderwetter, ist aber stärker frequentiert. Frühjahr und Herbst sind ruhiger und landschaftlich reizvoll, können jedoch wetterunbeständig sein.

Wie sicher ist die Slowakei für Wohnmobilreisende?

+
Die Slowakei gilt als sicheres Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, dennoch gelten übliche Vorsichtsmaßnahmen. Empfehlenswert sind beleuchtete Stellplätze, ein verschlossenes Fahrzeug und umsichtiges Verhalten in Städten.

Welche Dokumente und Versicherungen sind erforderlich?

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Erforderlich sind Personalausweis oder Reisepass, Führerschein, Fahrzeugschein und die Grüne Versicherungskarte. Zusätzlich sinnvoll sind Schutzbrief und EU-Krankenversicherungskarte.

Wie ist die Versorgung mit Lebensmitteln, Gas und Kraftstoff?

+
Tankstellen und Supermärkte sind in Städten gut verfügbar, auf dem Land teils eingeschränkt. Gasversorgung ist möglich, Adapter können hilfreich sein. Regionale Märkte bieten frische und preiswerte Produkte.

Welche Sprach- und Kulturkenntnisse sind hilfreich?

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Die Amtssprache ist Slowakisch, in touristischen Regionen wird oft Englisch oder Deutsch verstanden. Einfache Wörter wie Bitte und Danke werden geschätzt und erleichtern den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.

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