Pumpen

Wasserdruck wie zu Hause – Pumpen für Caravaning

Unabhängigkeit von fremden Trinkwassersystemen ist heute mittlerweile Standard. Fast jedes Freizeitfahrzeug ist mit einer eigenen Trinkwasseranlage ausgerüstet.

Die Anforderungen an die Wasserversorgung im Caravan und Reisemobil steigen ständig. Unter anderem ist dies bedingt durch immer größer werdende Fahrzeuglängen. Somit kann man die Pumpe als das Herzstück für die Caravan Wasseranlage bezeichnen. Für die individuellen Ansprüche der Camper wurden verschiedene Pumpen entwickelt.

Die Tauchpumpen sind hier eine preiswerte Variante. Sie laufen leise, schaffen auch kleine Schmutzpartikel und sind frostsicher, benötigen jedoch zum Aufbau des benötigten Wasserdrucks etwas länger als Druckpumpen. Reicht die Leistung der verbauten Tauch- pumpe nicht aus, und sollte kein ausreichender Wasserdruck am Duschkopf oder der Armatur ankommen, kann mit einer stärkeren Tauchpumpe nachgerüstet werden. Dazu wird die alte Pumpe entnommen und die Stromzufuhr und der Wasserschlauch umgesteckt, vorausgesetzt alle Komponenten sind dafür ausgelegt. Alternativ besteht die Möglichkeit zusätzlich eine Verstärkerpumpe einzusetzen. Speziell entwickelte Hochleistungstauchpumpen sorgen dafür, dass auch bei längeren Leitungswegen oder mehreren geöffneten Hähnen oder Mischern an jeder Verbrauchsstelle noch eine ausreichende Wassermenge mit entsprechendem Wasserdruck ankommt. Alle Hähne oder Mischarmaturen haben einen eingebauten Microschalter, über diese werden die Tauchpumpen gesteuert.

Vom Tauchpumpen- zum Druckpumpensystem

Druckwassersysteme sind wegen des konstanten Wasserdrucks und der gleichmäßigen Wasserförderung sehr beliebt. Wird der Wasserhahn geöffnet, steht sofort Wasser zur Verfügung. Alle Komponenten, die hinter einer Druckpumpe angebracht sind, müssen für ein Druckwassersystem geeignet sein. Der maximale Betriebsdruck, für den das Frischwassersystem ausgelegt ist, ist für die Wahl der Pumpe entscheidend. Ist z. B. eine Kombiheizung oder ein Boiler für einen maximalen Betriebsdruck von 2,8 bar ausgelegt, sollte der Abschaltdruck der Pumpe unterhalb dieser Grenze liegen. Druckpumpen bauen in geschlossenen Wassersystemen Druck auf. Ist dieser erreicht, hört die Pumpe auf zu arbeiten. Bei Abfall des Drucks durch Wasserentnahme startet sie wieder. Geregelt wird dies über den in der Pumpe verbauten Membranschalter.

Ständig steigender Komfort ist auch im Bereich der Membrandruckpumpen zu verzeichnen. Bei unseren neuesten Modellen wird die Förderung nicht mehr durch extreme Schwankungen beeinflusst. Die Elektronik überwacht mit einem Sensor im Pumpenkopf die angeforderte Wassermenge, ermittelt daraus die benötige Motordrehzahl und passt dann die Förderleistung variabel an. Je mehr Wasser entnommen wird, desto schneller dreht sich der Pumpenmotor. Die Wassermenge nimmt gleichmäßig zu, ohne zu spritzen oder zu pulsieren. Sensortechnik macht bei diesen Pumpen den Einbau eines Druckausgleichsbehälters überflüssig.

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