Sicherheit

Sicherheit

Sicherheit aufrüsten!

Europaweit steigt die Zahl der Einbrüche in Freizeitfahrzeuge. Immer mehr Camper fühlen sich daher verpflichtet im Bereich Sicherheit aufzurüsten, um weiterhin einen schönen und erholsamen Urlaub zu genießen. Leider ist es nicht möglich, ein Freizeitfahrzeug zu 100 % einbruchsicher auszurüsten. Wichtig ist es jedoch, es den Dieben so schwer wie möglich zu machen.

Damit ein System wirklich immer eingesetzt werden kann, ist es wichtig, dass dieses in der Handhabung so einfach wie möglich ist. Komplizierte Einstellungen verhindern, dass das System z. B. beim kurzen Verlassen aktiviert wird. Doch oftmals reicht diese kurze Unachtsamkeit aus, um den Dieben den Spielraum zu geben, den sie brauchen.

Auf den ersten Blick stellen mechanische Auf- oder Einbauschlösser eine günstige Möglichkeit zur Aufrüstung dar. Wer jedoch Türen, Heckgarage, Stauklappen etc. auf diese Weise sichern möchte, erkennt schnell, dass sich die Kosten für die benötigten Zusatzschlösser ebenfalls zu einer höheren Summe addieren. Sinnvoll wäre es zudem, gleichschließende Zylinder zu verwenden, damit nur ein Schlüssel benötigt wird. Im dünnen Wandaufbau können Zusatzschlösser allerdings nicht viel gegen brachiale Gewalt ausrichten. Einbrechern ist es völlig egal, welchen Schaden sie anrichten. Sie suchen lediglich die Chance nach einem schnellen Einstieg.

Elektronische Alarmsysteme

Für Freizeitfahrzeuge gibt es speziell entwickelte Alarmsysteme, die schnelle Zugriffe verhindern sollen und auch wirksam sind, wenn die Insassen schlafen. Diese Systeme lassen sich durch einen einfachen Knopfdruck aktivieren und sind auch bei einem Aufenthalt im Fahrzeug wirksam.

Tipp: Sichtbare Hinweise auf ein Alarmsystem am Fahrzeug signalisieren dem Einbrecher einen erhöhten Aufwand und können dabei helfen, dass sich der Dieb möglicherweise eine leichtere Beute sucht.

Moderne Alarmsysteme bestehen aus einer Alarmzentrale und Kontakten an den zu sichernden Öffnungen des Fahrzeuges. Um den immensen Aufwand einer Verkabelung der einzelnen Kontakte einzusparen, setzen moderne Systeme auf Funktechnologie. Funkkontakte lassen sich problemlos nachrüsten, um damit jede Öffnung auszustatten. Die Kontakte sollten möglichst wenig Strom verbrauchen und mit einer handelsüblichen Batterie betrieben werden.

Mehr als nur überwachen

Gaswarnsensoren stellen eine sinnvolle Ergänz ung dar. Sie alarmieren bei erhöhten Konzentrationen von Propan-, Butan-, Narkosegas oder Kohlenstoffmonoxid. Sie überwachen die Atemluft und geben einen akustischen Alarm, sollte ein Schwellenwert überschritten werden.

Damit Satellitenanlagen, Campingmöbel, die Fahrräder oder sogar die Kabeltrommel nicht so schnell die Besitzer wechseln, können diese mit einer Funkkabelschleife gesichert werden. Diese wird am Fahrzeug eingeklinkt und so in das Alarmsystem integriert. Wird die Schleife durchtrennt, wird ein Alarm ausgelöst.

Durch einen GPS-Sender kann die Fahrzeugposition ermittelt werden. Man erhält über einen Anruf oder automatisch über einen voreinstellbaren Intervall einen Statusbericht mit aktuellen GPS-Daten. So lässt sich das Fahrzeug bei einem Diebstahl schnell auffinden. Und sollten Sie Ihr mobiles Heim in einer Großstadt nicht wieder finden können, reicht ein Blick aufs Mobiltelefon, um Ihnen Ihren Heimweg zu erleichtern.

Gitter Liste

In absteigender Reihenfolge

1-12 von 221

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Gitter Liste

In absteigender Reihenfolge

1-12 von 221

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5