Batterien

Welche Batterie für welchen Einsatz?

Normale Starterbatterien sind nicht für zyklische Belastungen ausgelegt und sind als Bordbatterie nicht zu empfehlen. Für die anfallenden Belastungen im Entlade-/Ladebetrieb bieten sich zyklenfeste Batterien an. Unterschieden wird zwischen Batterien mit gebundenem Elektrolyt in Gel- bzw. AGM-Ausführung und den klassischen Flüssig-/ Säurebatterien. Gel- und AGM-Batterien sind auslaufsicher und über die komplette Lebensdauer absolut wartungsfrei. Hohe Zyklenfestigkeit erreichen bei den geforderten Ladebedingungen beide Batterietypen. Gel-Batterien können kurzzeitig auch sehr tief entladen werden, immer vorausgesetzt, dass sofort wieder geladen wird. AGMBatterien haben bei gleicher Kastengröße eine etwas höhere Leistung und kommen kurzfristig auch mit sehr hohen Lade-/Entlade strömen klar. Grundsätzlich sind alle zyklenfesten Batterien für Solaranlagen geeignet.

Mehr Batteriekapazität

Nicht selten ist die vorgesehene Batteriekapazität etwas knapp bemessen. Wer seine Kapazität vergrößern will, kann weitere Batterien parallel verschalten. Voraussetzung ist, dass die Batterien vom gleichen Bautyp (Gel, AGM oder Flüssigsäure) und in gleicher Kapazität ausgeführt sind. Auch sollte keine alte Batterie mit einer neuen Batterie verschaltet werden. Auf jeden Fall sollte man prüfen, ob das vorhandene Ladegerät ausreicht, die höhere Kapazität zu laden!

Thema »Lebensdauer«

Gel- und AGM-Batterien sind absolut wartungsfrei und verfügen über eine höhere Zyklenfestigkeit als herkömmliche Standardbatterien. Um diesen Vorteil zu erhalten müssen spezielle Ladebedingungen und Betriebszustände einge halten werden. Erste Vorraussetzung ist, dass verwendete Ladegeräte, Ladebooster und Solarregler auf den jeweiligen Batterietyp ausgelegt und darauf einstellbar sind. Dies ist wichtig, um Vollladung zu erreichen und einen teilgeladenen Batteriezustand und damit verbundene Sulfatierung zu vermeiden. Etwa 85 % aller Batterien fallen laut Expertenmeinung durch Sulfatierung aus. Deshalb nie Batterien zu tief entladen und in regelmäßigen Abständen die Bordbatterie mit einem geeigneten Ladegerät in den Vollladezustand bringen. Zusätzlich empfiehlt sich auch ein Desulfator (MT Batterie-iQ DUO). Dieser garantiert optimale Betriebssicherheit und lange Lebensdauer für alle Batterietypen. Darüber hinaus ist eine Batterie – egal in welcher Ausführung – natürlich ein Verschleißteil. Unabhängig vom Batterietyp fällt dieser umso größer aus je stärker diese belastet wird. Deshalb ist darauf zu achten, dass die Entladung so gering wie möglich gehalten wird und Tiefentladung prinzipiell vermieden wird. Wenn nicht bereits vorgesehen übernimmt den Schutz vor Tiefentladung ein Unterspannungsschutz. Dieser unterbricht rechtzeitig die Stromentnahme und kann via Fernbedienung auch als Hauptschalter für die komplette Bordversorgung genutzt werden.

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